Feuchtigkeitsmessgerät – Test und Vergleich –

Immer öfter wird ein Feuchtigkeitsmessgerät  verwendet da in vielen Haushalten Kamine zu finden sind. Nach aktuellen Studien hat jede 4. Haushalt in Deutschland einen Kamin und genießt die flackernden Flammen hinter den Glasscheiben. Damit der Kamin und die Scheiben nicht unnötig verrußen, ist es wichtig, dass nur getrocknetes Kaminholz verwendet wird. Experten sind der Meinung, dass Kaminholz, das im Baumarkt erworben wird, oftmals zu nass zum Verbrennen ist. Diverse Messungen ergaben hier eine Feuchtigkeit von teilweise 39 %. Laut dem Gesetzgeber darf Holz, das mehr als 25 % Feuchtigkeit hat, aber nicht verbrannt werden.

Aus dem Grund sollte jeder Kaminbesitzer vor dem Verfeuern des Holzes die Feuchtigkeit mit einem Feuchtemesser überprüfen. Natürlich kann mit einem Feuchtigkeitsmessgerät auch die Feuchtigkeit von Baustoffen gemessen werden. Zur Messung sendet das Gerät einen schwachen elektrischen Strom aus. Mit einem Sensor wird die elektrische Leitfähigkeit des Materials bestimmt, was wiederum Rückschlüsse auf die Feuchtigkeit zulässt. Wird versucht die Feuchtigkeit in Beton und Estrich zu messen, dann sollte man bedenken, dass hierin Salze enthalten sind, die oft für ein falsches Messergebnis sorgen. Der Feuchtemessgeräte Test gibt dazu wichtige Informationen, worauf es bei einem solchen Gerät ankommt.

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Worauf sollte man beim Kauf eines Feuchtigkeitsmessgerät achten?

Gerade als Laie steht man vor dem Problem, dass man nicht genau weiß, was beim Kauf zu beachten ist. Der Feuchtmessgeräte Test möchte hierzu hilfreiche Tipps und Informationen geben. Als Käufer hat man die Wahl zwischen einem günstigen Gerät und auch denn hochwertigen Modellen. Ein Feuchtemessgerät kann sowohl in einem Baumarkt vor Ort oder auch online erworben werden.

Der Messbereich – Laut dem Feuchtigkeitsmessgerät Test gibt es Geräte mit verschiedenen Messbereichen. Es wird oft die Feuchtigkeit in Prozent angegeben. Einige Geräte stellen die Feuchtigkeit auch in Digits dar. Ein Digit entspricht dabei zumeist der Spannung von 0,1 Volt. Die angaben in Prozent sind nicht ganz exakt, reichen aber für den Laien vollkommen aus. Profis sollten Geräte mit Anzeige in Digits und Prozent wählen.

Die Eindringtiefe – Damit ist gemeint, wie tief die Sensoren in das Holz eindringen. Je nach Gerät unterscheidet sich die Eindringtiefe von 1- 40 mm. Je tiefer der Sensor in das Material eindringen kann, umso genauer ist das Messergebnis.

Die Stromversorgung – Die meisten Geräte benötigen eine 9-V-Block-Batterie zum Betrieb. Es gibt aber auch Geräte, die mit AAA-Batterien arbeiten.

Die Funktionen und die Anzeigen – Gerade wenn man Messungen an Wänden vornimmt, weil eventuell ein Rohr in der Wand geplatzt ist, dann ist die Anzeige der Minimal- und Maximalwerte sehr sinnvoll. Die Hold-Funktion hält die Messwerte für einen gewissen Zeitraum. Diese Funktion ist sinnvoll, wenn man an einer Stelle des Holzstapels misst, an dem man keinen richtigen Einblick hat. Das beleuchtete Display sorgt für leichtes Ablesen der Werte in einem dunklen Keller oder bei Dämmerung.

Die Vor- und Nachteile eines Feuchtemessgerätes

Das Feuchtigkeitsmessgerät hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch die Nachteile sollten beim Kauf bekannt sein.

Zu den Vorteilen gehören

  • Feuchtigkeit kann in Holz und anderen Baumaterialien gemessen werden
  • Die Bedienung ist schnell und einfach
  • Die Messung dient als Indikator, wenn es zur Schimmelbildung an Wänden kommt

Die Nachteile sind

  • Die Messungen sind nicht immer exakt
  • Die ermittelten Werte können nur als Indikator dienen

Für welches Feuchtemessgerät entscheiden?

Der Feuchtigkeitsmessgerät Test möchte gerne Tipps geben, welche Geräte lohnenswert sind. Der Testsieger ist dabei eindeutig der Trotec BM31 Feuchtemesser. Das Gerät hat einen Messbereich von 0 – 100 Digit und eine Eindringtiefe von 5 – 40 mm. Es wird mit einem 9-V-Block betrieben, und damit die Batterie geschont wird, schaltet sich das Feuchtigkeitsmessgerät nach 3 Minuten alleine aus. Zu den Besonderheiten des Gerätes zählen die Mini-Max-Anzeige, die Hold-Funktion und das beleuchtete Display. Das Gerät ist sehr stabil, verfügt über eine leicht verständliche Anleitung und lässt sich einfach bedienen.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Feuchtmessgerät Brennenstuhl 1298680. Der Messbereich liegt zwischen 5 und 50 % und es hat eine Eindringtiefe von 1 – 5 mm. Zum Betrieb wird ebenfalls eine 9-V-Block-Batterie benötigt. Als Besonderheit verfügt das Gerät über eine Batterie-Unterspannungsanzeige und eine Hold-Funktion. Es ist sehr stabil und die Holzmessungen sind soweit exakt.